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MB-Filmhybrid 100

Der MB-Filmhybrid läutet die nächste Generation umweltfreundlicher Hybrid-Stromversorger für die Film- und Medienindustrie ein. Er kombiniert in einzigartiger Weise verschiedene Betriebsmodi. Bei kleiner bis mittlerer Last (bis zu 12KW) wird das System komplett über Batterie versorgt. Diese hat eine Systemkapazität von 24KWh, im Alltagsbetrieb können hiervon mindestens 12KWh genutzt werden. Wenn z.B. an einem Außen-Tagdreh nur ein paar Kameraakkus und Handys geladen werden, liegt die abgerufene Gesamtleistung bei ca. 0,5 -1,5KWh. Bei dieser Last reicht die Akkukapazität für einen ganzen Drehtag aus.

Sobald die Lastanforderung steigt, oder die Batterien geladen werden müssen, startet automatisch der LPG (Flüssiggas) betriebene Stromerzeuger. Dieser hat eine Leistung von 88KVA und ist durch den Gasmotor sehr emissionsarm (kein Feinstaub, kaum Stickoxyde und deutlich weniger CO2).

Zahlen und Fakten:

– Systemleistung 100 KVA

– intelligente Steuerung kombiniert je nach Belastungszustand die jeweils günstigsten und saubersten Energiequellen: integrierter Akkuspeicher, LPG Gasgenerator, Photovoltaikmodule, Netzeinspeisung

– Akkukapazität: 12 KWh nutzbar (Systemkapazität 24KWh), Bleigelakkumulatoren 99% recyclingfähig

– Photovoltaik Panel

– 88 KVA Gasbetriebener Stromerzeuger (LPG)

– Keine Emissionen im Akkubetrieb; im Generatorbetrieb erheblich reduzierte Emissionen (kein Feinstaub, kaum Stickoxyde)

– sehr leise, nicht hörbar im Akkubetrieb; kleiner 47dBa in 7m im Generatorbetrieb

– aufgebaut als selbstfahrende Arbeitsmaschine mit 7,2t Gesamtgewicht (sehr mobil und flexibel) – Abgasnorm Euro 6

– problemloser Einsatz in Naturschutzgebieten

– LPG ist eine umweltfreundliche Diesel-Alternative bei guter Verfügbarkeit und niedrigen Kosten

 

Hintergründe und Details:

Zentrale Schnittstelle dieses neuen Stromerzeugers ist die intelligente Steuerung von Mobilhybrid. Diese sucht und kombiniert die jeweils günstigsten Energiequellen, vereint die Energie und gibt sie am Steckfeld aus. Nach folgenden Parametern wählt die Steuerung immer die günstigste Energiequelle aus:

– Solar > immer sobald verfügbar

– Netz > immer sobald verfügbar

– Akkus > so lange wie möglich

– LPG-Motor > sobald Mehrbedarf besteht

Warum LPG statt CNG? Unser Ziel war es, einen autarken Filmstromerzeuger zu entwickeln, der mindestens einen langen Drehtag bei 90% Volllast Strom liefern kann. CNG wird Gasförmig bei 200bar gespeichert, dementsprechend hätten die Tanks gegenüber LPG-Tanks das 6-fache gewogen und den 2,5-fachen Platzbedarf gehabt. So wäre es nicht möglich gewesen die erforderliche Tankkapazität auf einem Fahrgestell < 7,5t unterzubringen. Filmaggregate werden öfter in entlegenen Gebieten eingesetzt, wo es keine anderweitige Stromversorgung gibt. Daher war auch die Versorgung des Kraftstoffs ein wichtiges Entscheidungskriterium. Für LPG gibt es ein 10-fach dichteres Tankstellennetz als für CNG, was insbesondere für Dreharbeiten in ländlichen Gegenden ausschlaggebend ist.
 
Bei den Batterien haben wir uns für Hightech-Bleigel-Batterien entschieden. Diese sind zwar deutlich schwerer als ihre modernen Verwandten LithiumIonen oder Lithiumeisenphosphat. Dafür gelten sie nicht als Gefahrgut, sind deutlich robuster und haben eine höhere Temperaturtoleranz (LiIon- oder LiFePo Akkus bedürfen eines aktiven Temperaturmanagements). Zudem werden Bleigel-Batterien zu 99% recycelt. Wir arbeiten daran, die Akkukapazität zu erhöhen. Sobald entsprechende Akkus verfügbar sind oder die Verordnungen bzgl. Gefahrguts geändert werden ist eine Doppelte oder Dreifache Akkukapazität realistisch.

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